Fahrtenberichte

7. Toleifa 2011

E-Mail Drucken PDF

7. Toleifa ist Geschichte

Am 15.10.2011 hatten die Mitglieder des Torgauer Kanu Club e. V. zur 7. Torgauer Leistungsfahrt (ToLeifa) eingeladen. Diese Fahrt, die von vielen Kanuten des Vereins, aber insbesondere von einigen befreundeten Sportlern anderer Vereine, wegen der nicht üblichen Streckenführung belächelt worden ist, wurde Dank des sehr schönen, wenn auch herbstlich kühlen Wetters am 15.10.2011, zu einem Jahreshöhepunkt im Vereinsleben des TKC. Der Einladung waren neben den immer aktiven Sportlern der Torgauer auch mehrere Sportler der „Wasserwanderfreunde Prettin“, des Kanuverein „Harmonie“ Elster/Elbe und dem Wasserwandersportverein Brandis gefolgt. Besonders erfreut waren die Organisatoren, dass sich trotz des kühlen Wetters auch ein Teilnehmer einfand, der nicht im Kanuverband organisiert ist und erste Erfahrungen mit „gemeinsamen“ Fahrten sammeln wollte.
Nachdem der Vereinsvorsitzende die insgesamt 29 Teilnehmer der Fahrt offiziell begrüßt hatte wurden die Boote gegen 9.30 Uhr zu Wasser gelassen. Eine stattliche Bootsflotte schlängelte sich durch den aufsteigenden Nebel die Elbe aufwärts. Schnell lösten sich infolge der stärker werdenden Sonneneinstrahlung die Nebel auf. Der relativ gute Wasserstand der Elbe ermöglichte es sogar, dass bereits nach 3 Kilometern im Rückstrom der Buhnen kleine Pausen eingelegt werden konnten. Im Bereich der Ortslage Pülswerda kam dann eine Schubeinheit Elbe abwärts, die der eine oder andere Teilnehmer wegen der großen Wellen und des Wasser das er übernehmen musste nicht so schnell vergessen wird. Nach ca. 1,5 Stunden war die Pausenstation am Kilometer 146 als erste Etappe der Fahrt erreicht. Unsere „Fleißbienen“ hatten an jeden Teilnehmer bereits einen Verpflegungsbeutel ausgeteilt, der jetzt bei herrlichem Sonnenschein in der Buhne verzehrt wurde. Zum „Nachspülen“ reichten die Helfer außerdem Heiß- aber auch so manches „Kaltgetränk“. Bald kam das Signal zum Aufbruch und zur Wei-terfahrt in Richtung Belgern. Von den gestarteten 29 Teilnehmern entschieden sich 18 für eine Weiterfahrt. Schnell waren dann auch die restlichen 6 Kilometer bis nach Belgern absolviert. Ziel in Belgern sollte der Gasthof zur „Alten Brauerei“ sein. Das Team der Gaststätte ermöglichte es den Teilnehmern trotz einer „Geschlossenen Gesellschaft“ ihren Durst bei einem kühlen „Zwickel“ innezuhalten und purer Sonne zu tanken für die 15 Kilometer lange Rückfahrt nach Torgau. In gemütlicher Paketfahrt - alle Boote liegen zusammen – und lustigen Plaudereien ging es zurück. Ein Zwischenstopp an dem vom Anglerverein durchgeführten Arbeitseinsatz zur Beräumung der Elbeufer bei Pülswerda war für alle Teilnehmer ein Erlebnis. Schnell war dann Torgau erreicht und die Boote wieder in der Bootshalle verstaut. Die Telnehmer trafen sich dann zur abschließenden Besprechung im Vereinsraum. Sie waren sich einig, dass mit solchen Fahrten die Gemeinschaft in einem Verein gefestigt und ausgebaut werden kann. Schade, dass viele der organisierten oder nicht im Verband organisierten Kanuten diese Angebote nicht annehmen. Die Prettiner Kanuten verabschiedeten sich dankend, nicht ohne die Einladung zur Teilnahme an der Grogfahrt 2012 auszusprechen und fuhren noch die Strecke zu Ihrem Bootshaus in Prettin, Hirschmühle zurück. 
Der Abend klang für die verbliebenen Teilnehmer bei Musik und Gesprächen aus. Am nächsten Morgen ließen einige Teilnehmer wieder die Boote zu Wasser und paddelten die Elbe Abwärts bis nach Elster/E. Für alle ist ein schönes Wochenende viel zu schnell vergangen. Die ersten Kilometer für das Wanderfahrerabzeichen 2011/12 sind zurückgelegt. Bis zur Erreichung der 600-Kilometermarke müssen aber noch einige folgen. Die nächsten Fahrten des TKC sind geplant.

 

Abpaddeln 2011

E-Mail Drucken PDF

Torgauer Kanuten beim Abpaddeln des SKV dabei

Das offizielle „Abpaddeln“ der im Sächsischen Kanu-Verband organisierten Kanuten findet traditionell im frühen Herbst statt. Die Mulde zwischen Wurzen und Eilenburg ist der traditionelle Austragungsort für diese Veranstaltung. Wie jedes Jahr, so wurde diese Fahrt auch in diesem Jahr von den Kanuten des Sportvereins Brandis organisiert. Am 08.10.2011 war es dann so weit. Der Ausschreibung und Einladung waren trotz der ungünstigen Wettervorhersage etwa 80 Kanuten aus den sächsischen Vereinen gefolgt. Auch die Torgauer Kanuten reisten mit fünf Sportlern und drei Booten dazu an. Nachdem die Teilnehmer ihre Fahrzeuge zum Ziel nach Eilenburg gebracht und mit einem vom Veranstalter organisierten Bus wieder in Wurzen angekommen waren erfolgte gegen 10.00 Uhr der Start. Das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmern, denn außer dem recht starken Wind waren keine Beeinträchtigungen der Fahrt zur erkennen. Nachdem alle ihre Boote eingesetzt hatten ging es auf die Strecke. Bereits wenige Meter nach dem Start, etwas unterhalb der neuen Straßenbrücke in Wurzen, mussten sich die Teilnehmer auf eine erste kleine Stromschnelle einstellen. Der starke Vorderwind ließ die ansonsten kleinen Wellen größer werden und zwang das Spritzverdeck zu schließen. Infolge des Windes, des niedrigen Wasserstandes der Mulde und der sich aneinanderreihenden Stromschnellen wurde von den Bootsbesatzungen etwas Geschick und Aufmerksamkeit verlangt. So blieb auf der ersten Etappe bis zur Pausenstation wenig Zeit die sonst üblichen Plaudereien mit den Bootsnachbarn zu führen. Das konnte aber - und das wussten ja alle - an der Pausenstation nachgeholt werden. Am Wehr bei Kollau, etwas nördlich von Eilenburg war es dann so weit. Bei trockenem Wetter aber immer noch starkem Wind, vermochten wir uns stärken, Neuigkeiten aber auch bekannte Storys austauschen. Als dann eine bedrohlich aussehende Wolkenwand am Horizont sichtbar wurde, brachen wir unser Meeting ab und stiegen in die Boote, denn mit der richtigen Kleidung ist man dort geschützter als auf dem Land. Von nun an ging es auf dem Mühlgraben weiter. Die bedrohliche Wolkenwand ließ lediglich ein paar Tropfen fallen und bald darauf zeigte sich die Sonne wieder. Nun konnten wir, etwas windgeschützt und bei recht flotter Strömung auf dem sehr stark mäandernden Mühlgraben die restlichen Kilometer absolvieren. Hinter jeder Biegung des Grabens war etwas zu entdecken, sodass die Zeit wie im Flug verging. Kurz hinter der Eisenbahnbrücke in Eilenburg war dann nach insgesamt 22 Kilometern das Ziel dieser Fahrt erreicht. Das Verladen der Boote auf unseren Bootsanhänger, der samt Vereinsfahrzeug und Fahrerin bereits wartete, war schnell erledigt. Es blieb noch Zeit, dem vom Veranstalter für die Teilnehmer vorbereiteten Kuchen-basar nebst Kaffee einen Besuch abzustatten bevor es wieder zurück nach Torgau ging.
Auch an diesem Tag waren sich die Teilnehmer einig, dass man nicht immer auf die Prognosen eines Wetterberichts achten soll. Wir haben jedenfalls trotz schlechter Prognosen erholsame Stunden auf dem Wasser verbracht, mit Freunden und Gleichgesinnten die Natur genießen können und so wieder Kraft für die Belastungen des Alltags tanken können. Die Torgauer Kanuten laden daher alle ein, sich selbst ein Bild von der Vielfältigkeit der Sportart Kanu, dem Erholungswert und den körperlichen Belastungen zu machen. Jeder kann ein Wanderfahrerabzeichen erhalten, wenn er im Sportjahr 600 Kilometer paddelt. Dazu besteht bereits am 15.10.2011 die nächste Gelegenheit, denn an diesem Termin findet die von TKC ausgerichtete Torgauer Leistungsfahrt zum 7. Mal statt. Die Torgauer Kanuten, erwarten die Interessenten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Oktober 2011 um 10:00 Uhr
 

Sommersonnenwendfahrt 2010

E-Mail Drucken PDF

Torgauer Kanuten bei der Sonnenwendfahrt auf der Zwickauer Mulde

Am Samstag nahmen vier Sportfreunde des Torgauer Kanu Club e. V. an der traditionellen Sonnenwendfahrt auf der Zwickauer Mulde teil. Unter ihnen auch zwei Mitglieder der Jugendgruppe, die bereits Wildwassererfahrung haben. Die Veranstaltung war wieder sehr gut organisiert. Pünktlich um 9:00 Uhr öffnete die Talsperre Eibenstock die Schieber, so dass die insgesamt ca. 80 Teilnehmer nach einer kurzen Einweisung um 10:00 Uhr bei Blauenthal einsetzen konnten. Zunächst ging es noch recht beschaulich zu. Nach den ersten Kilometern kam dann ein Streckenabschnitt mit zahlreichen Felsblöcken, die es zu umfahren galt. Wellen und Walzen mit weißem Wasser mussten geschickt und kraftvoll bewältigt werden. Fahrfehler verzeiht der Bach an solchen Stellen nicht. Einige Kenterungen waren die Folge, was aber nicht so dramatisch ist, da im Wildwasser grundsätzlich mit Helm, Schwimmweste und Neoprenanzug gepaddelt wird. Ein Stück weiter unten schloss sich nach einer Wehrumtragung ein Katarakt an, der nur von den besten Teilnehmern befahren wurde. Fünfzig Meter mit nur weißem Wasser und zahlreichen Felsen sind nicht so leicht zu beherrschen. Nach einer weiteren Wehrumtragung gab es noch mal einige schwierige Wellen. Durch Aue hindurch ging es dann noch recht gemütlich zu bis zum Ausstieg, wo Schnittchen und Getränke für die Aktiven bereitstanden. Anschließen traten alle die Heimreise an, nicht ohne sich vorher für die nächste Wildwasserveranstaltung zu verabreden.

 

Fronleichnam 2010

E-Mail Drucken PDF

Wildwasserwochenende der Torgauer Kanuten in Mittenwald

Das vergangenen Wochenende verbrachten einige Sportfreunde des Torgauer Kanu Clubs gemeinsam mit Kanuten aus Bielefeld, Sennestadt und Leipzig in Mittenwald. Der Ort liegt direkt an der Isar. Am Donnerstag erfolgte die Anreise.

Nach einer herzlichen Begrüßung und dem kräftigen Frühstück wurden die Wanderschuhe angezogen. Durch die vielen Regenfälle quollen die Flüsse fast über und eine Befahrung der Isar an diesem Tag war nicht möglich. Die Wanderung ging von Scharnitz aus in das Hinterautal. Der Weg führt immer an der Isar entlang. Dabei wurde der Fluss auf quer liegende Bäume und sonstige Veränderungen begutachtet. Am Abend schloß sich ein Sportfreund aus Scharnitz an. Er ist dort als Flussführer tätig und kannte den Fluss sehr genau. So wurde die Befahrung der Isar um einen Tag verschoben. Bei herrlichsten Sonnenschein erfolgte dann am Freitag der Start. Wegen Auflagen vom Naturschutz darf keiner mit dem eigenen Auto zum Startplatz fahren. Dafür steht eine Taxe mit Bootswagen bereit und befördert die Gäste in das herrliche Isartal bis zum Ausgangspunkt. Nach einer spritzigen Abfahrt überraschte uns unser Guide etwas. Vor der Mündung des Gleierschbach stiegen alle aus und transportierten die die Boote auf der Schulter tragend über einen kleinen Berg in die Schlucht des Gleierschbaches. Der Anblick war überwältigend. Nur durch das Hochwasser war der Bach zu befahren, bei Normalwasser ist er nicht fahrbar. Am Sonnabend bildeten sich zwei Neigungsgruppen. Die eine Gruppe wollte den hohen Wasserstand auf der Ammer ausnutzen und eine lang ersehnte Befahrung wagen. Kurz nach dem Einstieg mußte die erst Schwallstrecke angeschaut werden. In der sogenannten Scheibum wird der gesamte Fluß durch einen Felsschlitz gezwängt. Danach folgten sportlich zu fahrende Schwallstrecken. Die zweite Gruppe entschied sich für die Befahrung des Inn. Die Imster Schlucht ist bei dieser Traditionsfahrt immer der Höhepunkt.

Von Imst aus ging es zu diesem wilden Ritt auf den Wellen. Gleich nach dem Einstieg geht es hier voll zur Sache. Wasser von allen Seiten peitscht in die Gesichter der Sportfreunde. Die Preußenschleuder und andere paddlerverschlingende Walzen wurde dank kundiger Flussführer rechtzeitig erkannt und umfahren . So kam es in diesem Jahr zu keiner Kenterung. Alle Teilnehmer hatten wohl noch die schwierige und aufwendige Rettung einer Bootsbesatzung vom letzten Jahr im Hinterkopf. Die Abschlussfahrt am Sonntag fand wie immer auf dem Rißbach statt. Durch den hohen Wasserstand wurden die Schlüsselstellen, wie das Straßen S und die schrägen Rippen auch nicht befahren. Nach einem guten Mittagessen traten alle wieder die Heimreise an.

Dieses Wochenende war für einige aus dieser Gruppe gleichzeitig die Vorbereitung für den Wildwasserurlaub in Frankreich, wo man sich wieder trifft um gemeinsam zu paddeln.

 

Pfingstfahrt 2010

E-Mail Drucken PDF

Zu Pfingsten paddelnd auf der Elbe

Wie sollte es auch anders sein, am Sonntag waren wieder die Torgauer Kanuten unterwegs. Diesmal waren 10 ½ Paddler in 3-Einer und 4-Doppelkajaks vom Torgauer Kanu-Club e.V. auf dem heimischen Gewässer „Elbe“ anzutreffen. Ablegeort war Torgau bei eher nach Regen aussehendem Wetter und bei  – wie schon so oft – unangenehmen Gegenwind. Als Ziel hatten sich die Kanuten das 45 Elbkilometer entfernte Elster/Elbe auserkoren. Da sich im Vorfeld bereits die Frage stellte, wie kommt man von Elster/Elbe dann mit den Booten zurück nach Torgau? Zurückpaddeln ist wegen des enormen Zeit- und Kraftaufwandes eher nicht zu empfehlen, und deshalb wurden die Autos und ein Bootsanhänger bereits am Vortag an den Zielort verbracht. Wichtig war jetzt nur, dass die Autoschlüssel dann am Paddeltag auch mitgenommen werden.

Auf dem Elbefluss waren zu Pfingsten viele Boote sowohl elbauf- als auch elbabwärts unterwegs, was sicherlich nicht verwunderlich ist. Angler waren ebenfalls anzutreffen, genau wie einige Zelter und sogar ein ganzes Camp war am Ufer aufgebaut. Immer mehr Menschen suchen Erholung an und auf der Elbe. Aber auch die Wasservögel finden sich ebenfalls am Fluss ein wie Kranich, Bachstelze und Schwäne oder die unmittelbar über dem Wasser fliegenden Schwalben kann man gut beobachten. Eine mutige Krähe attackierte in luftiger Höhe zwei Habichte, die sie sicher von ihrem Nest zu vertreiben suchte. Vom Boot aus ein imposantes Schauspiel, wobei diesmal die Krähe wegen ihrer Unnachgiebigkeit gewann.

Unsere Paddeltour führte an drei Fähren vorbei. Diese Gierseilfähren sind mit einer Kette auf dem Flussgrund befestigt und werden allein durch die Fliesskraft der Elbe von einer Seite auf die andere geschoben. Für uns Paddler bedeutet eine Fähre besonders aufmerksam zu sein und niemals über oder auf die Ketten bzw. Zugseile zu fahren, dieses wäre lebensgefährlich. Eine kleine Zwangspause hat sich so für 2 unserer Kanus ergeben, die am linken Ufer entlang gepaddelt waren, als dort gerade die Fähre anlandete bis diese wiederum ablegte.

Trotz des teilweise heftigen Windes kamen wir gut voran, denn bummeln konnte man eigentlich nicht, da man vom Wind nicht unbedingt rückwärts oder in eine Buhne geschoben werden wollte. Dafür zeigte sich „Klärchen“ später immer öfter und die Wolken lichteten sich immer mehr bis es doch noch ein richtiger Sonnennachmittag wurde. Das allerletzte kleine Stück Elbe konnten wir so treibend zurücklegen. So erreichten wir bei lachender Sonne unser Ziel. Die Boote waren schnell auf den Bootshänger geschnallt und dann gingen wir ab in die Stadt. Da die Fährhäuser unterwegs zu gut besucht waren, haben wir dennoch unseren Appetit in einem Eiskaffee in Elster/Elbe stillen können. Anschließend sind alle gut und sicher wieder in Torgau angekommen. Eine Paddelpartie ist immer wieder ein Erlebnis.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Juni 2010 um 19:05 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 3